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STROMKOSTEN · PRAXIS

E-Bike-Akku laden: Kosten pro Ladung

Berechne Ladekosten für 625 Wh und andere E-Bike-Akkus. Mit Netzbezug, Ladeverlusten, Teilladungen und Jahreskosten.

DEINE ANGABEN

35 ct/kWh ist ein frei gewähltes Beispiel. Trage den Arbeitspreis aus deinem Vertrag ein.

LADEKOSTEN
24,06€ / Jahr
Ø pro Monat2,01 €
Verbrauch pro Jahr68,75 kWh

68,75 kWh × 0,35 €/kWh

Rechenwert für das Gerät. Ohne festen Grundpreis. Der Monatswert ist Jahreskosten ÷ 12.

625 Wh sind nicht automatisch der Verbrauch an der Steckdose

Ein Akku mit 625 Wh hat rechnerisch 0,625 kWh Nennenergie. Für die Stromrechnung zählt jedoch die Energie, die das Ladegerät aus der Steckdose bezieht. Umwandlung, Ladegerät und Ladevorgang können dafür sorgen, dass dieser Netzbezug höher ist. Am zuverlässigsten ist deshalb ein geeigneter Zwischenstecker, der einen vollständigen typischen Ladevorgang in kWh misst.

Ohne Messung kannst du einen ausdrücklich gewählten Aufschlag als Szenario verwenden. Bei angenommenen 10 % wären es 625 Wh × 1,10 ÷ 1.000 = 0,6875 kWh je vollständiger Ladung. Dieser Prozentsatz ist eine Rechenannahme, kein Messwert für dein System.

Beispiel: 100 vollständige Ladungen

Mit 0,6875 kWh pro Ladung und 100 Ladungen entstehen 68,75 kWh. Bei 35 ct/kWh sind das 24,06 € im Jahr. Im Rechner ist genau dieses Szenario voreingestellt. PC-WELT rechnet ebenfalls Akkukapazität in kWh um und weist darauf hin, dass der persönliche Strompreis eingesetzt werden muss. Andere Ratgeber rechnen pauschal mit einem Ladeverlust; Wattklar lässt diese Annahme sichtbar in der eingegebenen kWh-Zahl.

Netzbezug je VollladungLadungen pro JahrJahresverbrauchKosten bei 35 ct/kWh
0,50 kWh5025,00 kWh8,75 €
0,6875 kWh10068,75 kWh24,06 €
0,80 kWh150120,00 kWh42,00 €

Teilladungen nicht als volle Ladungen zählen

Wenn du von 40 auf 80 % lädst, ist das keine vollständige Ladung. Für eine Kostenrechnung addierst du besser die gemessenen kWh an der Steckdose. Ohne Messgerät kannst du vollständige Ladeäquivalente bilden: Zwei Ladungen über jeweils 50 Prozentpunkte ergeben zusammen ungefähr eine Vollladung. Die Ladeelektronik und Verluste müssen dabei nicht exakt proportional sein; es bleibt eine Schätzung.

Die Anzeige „100 Ladungen“ sagt außerdem nichts über gefahrene Kilometer. Wind, Unterstützungsstufe, Temperatur, Reifen, Gewicht und Strecke verändern die Reichweite. Kosten pro 100 km solltest du nur aus deinen dokumentierten Kilometern und deinem tatsächlichen Netzbezug ableiten.

Was nicht in den Stromkosten steckt

Akkuverschleiß, Kaufpreis, Wartung und ein späterer Ersatzakku sind keine Stromkosten. Wer Gesamtkosten pro Fahrt vergleichen will, führt diese Positionen getrennt. Nutze nur das zum Akku passende Ladegerät und beachte die Herstellerhinweise; Wattklar gibt keine Lade- oder Sicherheitsfreigabe für ein konkretes Produkt.

Eine geeignete Messung wird unter Stromverbrauch messen erklärt. Die Umrechnung von Wh und kWh findest du unter Watt in kWh.

Häufige Fragen

Kann ich einfach 625 Wh in den Rechner eintragen?

Nein. Das Feld erwartet kWh. 625 Wh entsprechen 0,625 kWh; für den Netzbezug kommt nur ein gemessener oder klar angenommener Ladeverlust hinzu.

Was trage ich bei einer halben Ladung ein?

Am besten die gemessenen kWh. Alternativ kannst du zwei vergleichbare halbe Ladungen als ungefähr eine Vollladung zusammenfassen und die Unsicherheit kennzeichnen.

Ist der Strompreis unterwegs gleich?

Nicht zwingend. Bei pauschalen oder kostenlosen Ladeangeboten lässt sich der Heimtarif nicht einfach übertragen.

Rechenbeispiele erstellt am 9. September 2026. Annahmen und Methodik