20 kWh pro 1.000 Stunden sind rechnerisch 20 Watt
Die Angabe 20 kWh/1.000 h bedeutet: Unter den zugrunde liegenden Bedingungen werden in 1.000 Betriebsstunden 20 kWh verbraucht. Geteilt durch die Zeit sind das 0,02 kW oder 20 W im Durchschnitt. Du kannst deshalb für diese Schätzung 20 im Watt-Feld verwenden. Es sind weder 20 kWh täglich noch 20.000 Watt.
Für acht Stunden an 220 Arbeitstagen ergeben sich 1.760 Stunden, 35,2 kWh und 12,32 € Strom bei 35 ct/kWh. Genau dieses frei gewählte Szenario ist oben voreingestellt.
Den passenden Labelwert auswählen
Bei elektronischen Displays können getrennte Angaben für SDR und HDR relevant sein. Die Europäische Kommission erläutert die Kennzeichnung elektronischer Displays. Prüfe das Datenblatt deines konkreten Monitors und den verwendeten Modus. Übertrage nicht den HDR-Wert auf alle Arbeitsstunden, wenn du diesen Modus nur zeitweise nutzt.
Standardisierte Werte helfen beim Vergleich, ersetzen aber keine Messung mit deinen Einstellungen. Nutze bei eigener Messung die Energie über mehrere typische Sitzungen geteilt durch deren gesamte Stunden. Die so ermittelte Durchschnittsleistung bildet dein Nutzungsmuster besser ab.
| Angenommener Labelwert | 1.760 Stunden/Jahr | Kosten bei 35 ct/kWh |
|---|---|---|
| 20 kWh/1.000 h | 35,20 kWh | 12,32 € |
| 35 kWh/1.000 h | 61,60 kWh | 21,56 € |
| 50 kWh/1.000 h | 88,00 kWh | 30,80 € |
SDR und HDR zeitlich trennen
Ein eigenes Rechenbeispiel: 1.500 Stunden mit angenommenen 20 W plus 260 Stunden mit 35 W ergeben 30 + 9,1 = 39,1 kWh. Die Kosten betragen 13,69 € bei 35 ct/kWh. Beide Zeitanteile zusammen sind 1.760 Stunden; HDR wird nicht zusätzlich zu denselben SDR-Stunden gezählt.
Im Rechner kannst du beide Szenarien getrennt berechnen und die Jahresergebnisse addieren. Für unregelmäßige Nutzung teile die jährlichen Stunden durch die gewählten Nutzungstage. Mehr Nachkommastellen ändern nicht die Unsicherheit einer geschätzten Laufzeit.
Zwei Monitore, Standby und USB-C
Zwei identische Monitore mit identischer Laufzeit verdoppeln im einfachen Modell den Monitorverbrauch. Bei unterschiedlichen Geräten rechne einzeln. Laptop, Dockingstation und PC gehören nicht automatisch zum Bildschirmwert. Wenn ein Monitor den Laptop über USB-C versorgt, prüfe genau, was eine gemeinsame Steckdosenmessung umfasst. Zähle denselben Laptopverbrauch nicht noch einmal separat.
Bereitschaft außerhalb der Arbeitszeit ist ein weiterer Zeitraum und lässt sich mit dem Standby-Rechner ergänzen. Beim Gaming-PC-Rechner muss klar bleiben, ob der Monitor bereits in der gemeinsamen Messung steckt.
Häufige Fragen
Muss ich bei 20 kWh/1000 h bis 1.000 Stunden warten?
Nein. Du kannst den Wert proportional auf deine Stunden umrechnen. Die Vergleichsbedingungen des Labels bleiben dabei eine Annahme.
Kann ich aus 27 Zoll den Stromverbrauch bestimmen?
Nein. Die Bildschirmdiagonale allein reicht nicht. Verwende ein passendes Datenblatt oder eine Messung.
Sind die Tabellenwerte konkrete Modelle?
Nein. Alle Zahlen sind eigene Rechenbeispiele ohne Produktbewertung.
Rechenbeispiele erstellt am 8. September 2026. Annahmen und Methodik